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Wenn die Nacht erwacht – Amphibien auf Wanderschaft

In nassen Nächten im Februar und März sind auf den Strassen vermehrt Amphibien unterwegs.
Sie wandern zwischen Laichgewässer und Winterlebensraum. Dazwischen liegen oftmals Strassen, was ihnen die Wanderung zwischen den Habitaten erschwert.
Mit einem Zaun können die Amphibien vor dem gefährlichen Weg über vielbefahrene Strassen beschützt werden. So gehen sie entlang des Zauns und werden in Eimern gesammelt und über die Strasse getragen.
Neben Strassen können auch Gleise Hindernisse für Amphibien darstellen. SKK untersucht deshalb Gleisabschnitte auf Barrieren, Fallen und Amphibienvorkommen – damit Gefahrenstellen erkannt und entschärft werden können.

Nach der Winterruhe, geschützt unter Laub oder Erdhaufen, locken milde Temperaturen über fünf Grad und Niederschläge Amphibien ins Freie. Frösche, Kröten und Molche machen sich auf zu den Tümpeln und Weihern, in denen sie geboren wurden, um sich fortzupflanzen und ihren Laich abzulegen. Es ist eine gefährliche Wanderung. Oft kilometerweit sind sie unterwegs, passieren Hindernisse und überqueren Strassen. Viele von ihnen finden dabei den Tod.

Damit die Tiere sicher wandern können, werden an besonders kritischen Strassenabschnitten Amphibienschutzzäune aufgestellt. In eingegrabenen Eimern werden die Tiere aufgefangen und Nacht für Nacht bringen freiwillige Helfer und Helferinnen die Tiere sicher über die Fahrbahn. SKK koordiniert diese Einsätze im Kanton Zürich – von Absprachen mit Grundeigentümern über die Einrichtung neuer Zugstellen bis zur Betreuung der Ehrenamtlichen und Funktionskontrollen der Anlagen.

Auch im Kanton Aargau sind wir für die Amphibien aktiv: Schon fünf Zentimeter hohe Hindernisse können für die kleinen Wanderer unüberwindbar sein und sie zu gefährlichen Umwegen zwingen. SKK untersucht deshalb Gleisabschnitte auf Barrieren, Fallen und Amphibienvorkommen – damit Gefahrenstellen erkannt und entschärft werden können.

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