5. Rang: Im Isengrind, Zürich-Affolter/ZH

 

Der Neubau des Sekundarschulhauses und seine Umgebung, fügen sich wie selbstverständlich in die städtebauliche und freiräumliche Struktur ein.
Formale Bezüge werden inszeniert und in Beziehung gesetzt, ohne dass das Schulhaus mit seinen Freiräumen seinen eigenen Charakter und Qualität einbüsst.


Auftakt und wichtige Adresse des Neubaus wird der grosszügige Schulhausplatz im Südwesten des Perimeters. Zentrales Element des Pausenplatzes wird das durch grosszügige Sitzstufen gefasste Retentionsbecken. Es ist zum einen eine grosszügige Sitzgelegenheit, zum anderen ein wertvolles ökologisches Element für die Bewirtschaftung des Niederschlagswassers. Gesammeltes Regenwasser wird der Retention zugeführt und versickert durch eine attraktiv mit Stauden bepflanzte Sickerschicht.


Den räumlichen Abschluss des Pausenplatzes bildet ein längliches Schattendach. Als gedeckter und zum Platz hin orientierter Aufenthaltsort leitet es zum Haupteingang und inszeniert die neue Adresse.
Im rückwärtigen Bereich finden diverse Velo- und Kickboards ihren Platz. Die grosszügige Platzfigur geht in eine leicht modellierte Blumenrasenfläche über, welche sich mit den weiten Rasen- und Wiesenflächen Unteraffolterns verbindet. In diese eingelegt sind die Beete des Schulgartens in divergierenden Breiten und Längen angeordnet und lassen sich je nach Bedarf reduzieren bzw. erweitern.


Die bestehenden Sportfelder neben dem Rasensportfeld an der Primarschule werden zu einem grosszügigen multifunktionalen Sportfeld zusammengefasst.
Die anschliessende Wegeführung wird leicht angepasst und geklärt. Der geschwungene Weg, welcher zur Kindertages stätte führt, wird um einen weiteren, in die Park- und Wiesenlandschaft mäandrierenden Abschnitt ergänzt. Dieser führt zum zweiten multifunktionalen Sportfeld und zum neuen Sekundarschulhaus. Dieser Allwetterplatz liegt zwischen Primar- und Sekundar schulhaus. Der kleinere Pausenplatz auf dieser Seite des Schulhauses wird mit Ausstattungselementen wie Ping-Pong-Tischen, linearen Sportelementen und Liege elementen aktiviert und zu einem weiteren wertvollen Ort des Aufenthaltes und des Verweilens. Der Neubau des Sekundarschulhauses und dessen abgestimmte Umgebungsgestaltung sind Grundlage dafür, dass der Bearbeitungsperimeter sich als ein Puzzleteil eines Gesamtwerkes in das Quartier der Moderne einfügt.

 

In Zusammenarbeit mit: MOA Architekten GmbH, Zürich

 

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