Artikel von SKK in der aktuellen anthos Ausgabe

 


Aus dem Editorial zur Ausgabe von Sabine Wolf:

 

"... Die Bedeutung unserer Stadtwälder – genauer der stadtnahen Wälder in kommunalem Besitz – wächst rasant, in mehrfacher Hinsicht. Im Alltag profitieren wir vor allem von den unmittelbaren Ökosystemleistungen: Erholung, Kulturwert und Ästhetik.
Angemessenes Waldmanagement und entsprechender Unterhalt hängen damit zusammen; noch weitgehend unbeantwortet ist die Frage, wie wir mit dem tiefgreifenden Wandel unserer Wälder im Rahmen der Klimaanpassung umgehen. Vorhersehbar ist, dass mehr klimaresistente Arten nicht nur in unseren urbanen Räumen stehen, sondern auch in den Stadtwäldern. Interpretieren wir dies als Kultur(mehr)wert oder Verlust? Und wenn es das Bild des Waldes beeinflusst, suchen wir einfach neue Bilder? ... "

 

 

 

Raphael Aeberhard und Rebekka Weidmann erläutern in ihrem Artikel den Umgang der Stadt Uster mit ihren Stadtwäldern als wichtigen Teil des städtischen Freiraums.

 

Aus dem Artikel:


"... Im Sommer 2017 startete die Stadt Uster den Prozess zur Revision ihrer Nutzungsplanung mit der Erarbei­tung eines Stadtentwicklungskonzepts (STEK). Integraler Bestandteil war eine Bevölkerungsbefragung mit über 1000 Teilnehmenden. Befragt nach den «Lieblingsorten in der Freizeit» war der hochfrequentierte Greifensee klarer Favorit. Auf Platz zwei stand der Wald, noch vor dem Stadtpark und weiteren Siedlungsfreiräumen.
1 Wir fragten uns: Können die Uste­mer Wälder als schattige und kühle Freiräume zu einer Entlastung des Greifenseeufers beitragen? ..."

 

 


Zum Auftrag:

 

Stadtentwicklungskonzept STEK
Auftraggeber: Stadt Uster
Zusammenarbeit mit: Yellow z, Zimraum und ebp
Bearbeitungszeitraum: Seit Mai 2017
Leistungen: Teilprojektleitung Landschaft und Freiraum