Übersicht

Die Tagfaltersaison läuft auf Hochtouren

Der Mädesüss Perlmutterfalter (Brenthis ino) ist in feucht geprägten Lebensräumen anzutreffen.
Der Kurzschwänzige Bläuling (Cupido argiades) gilt gemäss der nationalen roten Liste als potenziell gefährdet (NT). Als Klimaprofiteur breitet er sich aktuell in der Schweiz aus.
Der Dunkle Dickkopffalter (Erynnis tages) ist nicht so bunt gefärbt wie andere Schmetterlinge und ist deshalb schwieriger zu entdecken.
Der Kleine Fuchs (Aglais urticae) überwintert als Falter in Verstecken wie Baumhöhlen oder in Spalten von Häusern. Er ist schon an den ersten sonnig warmen Tagen im Jahr anzutreffen.
Der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) überwintert hingegen als Raupe an seinen Futterpflanzen (verschiedene Gräser). Damit die Raupen überleben, braucht er in seinem Lebensraum Bereiche, die nicht jährlich gemäht werden.
Die Raupen des Landkärtchens (Araschnia levana) fressen an Brennesseln, einer der wichtigsten Pflanzen für Tagfalter.

Jede Tagfalterart stellt besondere Ansprüche an ihren Lebensraum – deshalb gelten Tagfalter als gute Bioindikatoren. SKK nutzt diese Eigenschaft und erhebt während der Flugzeit für diverse Projekte die lokalen Vorkommen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Planung von Schutz- und Fördermassnahmen. Auch Pflegekonzepte werden gezielt auf die vorkommenden Arten und deren Lebensräume abgestimmt.

Durch die Mitarbeit im Monitoringprogramm «LANAG» liefern wir zudem Daten zur Tagfalterfauna, anhand derer der Kanton Aargau die Entwicklung der Artenvielfalt überwacht.

Biodiversitäts-Monitoring LANAG Kanton Aargau

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