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Russbach Deitingen erhält sein naturnahes Bachbett zurück

Der Russbach zeigt sich heute in neuem Gerinne.
Ausschnitt Pflanzplan mit Ansicht des neuen Gerinnes und dem alten Kanalverlauf.
Während den Verlegungsarbeiten des Russbachs Richtung Aare.
Raubäume entlang dem Bach dienen Fischen und Kleintieren als Unterstand und Nahrung.
Neue Fussgängerbrücke über den Russbach vor der Mündung in die Aare.
Die neue Einmündung in die Aare.

Im Zuge des Ausbaus der Autobahn Luterbach-Härkingen von vier auf sechs Spuren wurde der Russbach in Deitingen in ein neues, naturnahes Gerinne verlegt. Gleichzeitig wird der alte Kanal oberhalb der Autobahn revitalisiert.

Ziel der Massnahmen ist es, den Hochwasserschutz sicherzustellen, die Durchgängigkeit für Fische im Durchlass wiederherzustellen und den zuvor kanalisierten Russbach ökologisch aufzuwerten. Zudem werden die Längsvernetzung für im Gewässer lebende und dem Bachlauf folgende Arten, einschliesslich Fledermäusen, sowie der übergeordnete Lebensraumverbund und die Wildtiervernetzung gestärkt.

Durch eine abwechslungsreiche Gerinnegeometrie sowie unterschiedliche Fliesszustände, Wasserstände und Rauigkeiten entstand ein vielfältig strukturierter Bachraum in den benetzten und unbenetzten Bereichen. Gezielt eingebrachte Strukturelemente wie Totholz, Faschinen, Wurzelstücke und Raubäume sowie Bankette zur Längsvernetzung erhöhen die ökologische Qualität und schaffen neue Lebensräume für Kleintiere und Fische.

In einem zweiten Schritt werden die Uferbereiche ab Oktober/November 2026 mit wurzelnackten Sträuchern und Bäumen bepflanzt.

Astra-Umweltschutz
Video Russbach

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