Übersicht

Trockenheit – auch bei SKK ein grosses Thema

1) Die oberen Lehmschichten reissen bereits auf − es muss dringend gehandelt werden.
2) Traktoren mit Pumpfässern liefern Wasser, ohne zum Schutz des Bodens direkt ans Gewässer zu fahren.
3) Zum Schutz der Lehmabdichtung wird das Wasser mit reduziertem Druck über eine Folie eingelassen.
4) Der Teich ist dicht und wieder voll funktionsfähig.

Die anhaltende Trockenheit beschäftigt auch SKK auf mehreren Ebenen. Eine davon sind Amphibientümpel im kantonalen Amphibienschutzkonzept, die mit kalkstabilisiertem Lehm abgedichtet sind. Wenn diese austrocknen, kann die Lehmschicht aufreissen. Dies führt dazu, dass die Tümpel künftig undicht werden und ihre wertvolle Funktion als Laichgewässer für gefährdete Amphibien nicht mehr erfüllen können. Aus diesem Grund wurde in Absprache mit der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau ein Rettungsprogramm für besonders gefährdete Tümpel ins Leben gerufen.

SKK koordinierte die Überprüfung von Teichen an gut 40 Standorten. Bei mehr als der Hälfte der Standorte war die Lage so angespannt, dass SKK eine Notfüllung organisierte. Innert weniger Tage konnten so über 70 Teiche wieder mit Wasser befüllt und das Aufreissen der Lehmschichten verhindert werden. Die Wasserentnahme erfolgte ausschliesslich aus den grossen Aargauer Flüssen. Es wurden keine Trinkwasserressourcen verwendet.

Nicht nur Amphibien, sondern auch viele weitere Wildtiere schätzen die wiederentstandenen Gewässer als Möglichkeit zur kurzen Abkühlung, vor allem aber als Trinkstation in der ausgedörrten Umgebung.

Quelle Bilder 2 und 3: BAQ

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