Themenfelder Ökologie und Naturschutz

Gamspopulation am Geissberg

Weissblitz-Fotofallen wurden an geeigneten Standorten platziert, gesichert und mit einem Hinweisschild versehen
Von den Gämsen kamen nach 60 Tagen über 400 Bilder zusammen
Erstnachweis einer Wildkatze am Geissberg
Waschbären sind Neozoen und gehören nicht in unser Ökosystem
Insgesamt wurden 20 Fotofallen rund um den Geissberg an Zwangswechseln, Wanderwegen und Forststrassen aufgestellt

Die Gamspopulation am Villiger Geissberg nimmt leider seit Jahren drastisch ab. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen konnte SKK Landschaftsarchitekten im Spätwinter/Frühjahr 2022 rund um den Villiger Geissberg ein Fotofallenmonitoring durchführen.

Dabei wurde während zweier Monate 20 Fotofallen an ausgesuchten Standorten platziert um eine mögliche Luchspräsenz festzuhalten. Luchse können einen negativen Einfluss auf die Bestandsgrösse von Gamspopulationen haben. Leider konnten keine Luchse nachgewiesen werden, jedoch wurde ein Erstnachweis einer Wildkatze gemacht.

Unerfreulicher gab es Nachweise von mindestens zwei Waschbären (Neozoen) und hohem Freizeitdruck (v.a. von Bikern und Fahrzeugen). Dieser ist sicher auch mitverantwortlich für die starke Populationsabnahme der störungsempfindlichen Gämse. Zusätzlich wurde im Gebiet eine Gamszählung der Jagdgesellschaften organisiert und begleitet. Anlässlich der jährlichen Gamstrophäenschau wurden die Resultate der Jägerschaft präsentiert.

Auftraggeber:
Kanton Aargau, Sektion Jagd und Fischerei

Ort:
Villigen, Remigen, Gansigen, Mettauertal AG

Bearbeitung:
Spätwinter 2022 – Frühjahr 2022

Leistungen:
Fotofallen-Monitoring, Gamszählung, Fachbericht

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